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<title>Neue Rechte</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Neue Rechte</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der Begriff <b>Neue Rechte</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">französisch</a></span> <span lang="fr-Latn" style="font-style:italic">Nouvelle droite</span>) bezeichnet die Konzeption und ist zum Teil auch Selbstbezeichnung einer uneinheitlichen, <a href="Rechtsextremismus" title="Rechtsextremismus">rechtsextremen</a> politischen Strömung in verschiedenen Staaten. Die deutschsprachige Variante versteht sich als „Gegenmodell“ zur <a href="Neue_Linke" title="Neue Linke">Neuen Linken</a>, grenzt sich von der dem <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> verhafteten „alten Rechten“ ab, ist vor allem intellektuell ausgerichtet und sucht Querverbindungen ins <a href="Konservatismus" title="Konservatismus">konservative</a> Spektrum. Charakteristisch für die Neue Rechte ist eine Fundamentalkritik an zentralen <a href="Verfassungsnorm" class="mw-redirect" title="Verfassungsnorm">Verfassungsnormen</a>, in Deutschland auch die Ablehnung tragender Prinzipien des <a href="Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland" title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland">Grundgesetzes</a>; einige Gruppierungen wollen einen <a href="V%C3%B6lkischer_Nationalismus" title="Völkischer Nationalismus">völkischen Nationalismus</a> erneuern.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Übersicht"><span id=".C3.9Cbersicht"></span>Übersicht</h2></div>
<p>Der Ausdruck <i>Neue Rechte</i> kam in der <a href="Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)" title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)">Bundesrepublik Deutschland</a> in den 1960er Jahren als eine Eigenbezeichnung und als Synonym zur „Jungen Rechten“ auf. So bezeichneten sich jüngere Rechtsradikale in der 1964 gegründeten <a href="Nationaldemokratische_Partei_Deutschlands" class="mw-redirect" title="Nationaldemokratische Partei Deutschlands">NPD</a>, um ihre Partei unter dem Eindruck der <a href="Westdeutsche_Studentenbewegung_der_1960er_Jahre" title="Westdeutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre">westdeutschen Studentenbewegung</a> von nationalsozialistischen Vorbildern zu lösen und von der erfolglosen „alten erstarrten Rechten“ abzugrenzen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachdem die NPD bei der <a href="Bundestagswahl_1969" title="Bundestagswahl 1969">Bundestagswahl 1969</a> mit 4,3&nbsp;% der Zweitstimmen den Einzug in den Bundestag verfehlte, unternahmen <a href="Junge_Nationaldemokraten" class="mw-redirect" title="Junge Nationaldemokraten">Junge Nationaldemokraten</a> erste Anläufe zu einer strategischen Neubesinnung und Reorganisation ihres politischen Lagers. 1972 spaltete sich dazu die <a href="Aktion_Neue_Rechte_(Deutschland)" title="Aktion Neue Rechte (Deutschland)">Aktion Neue Rechte</a> (ANR) von der NPD ab. Ihre Gründungserklärung, verfasst von <a href="Henning_Eichberg" title="Henning Eichberg">Henning Eichberg</a>, proklamierte einen „<a href="Antiimperialismus" title="Antiimperialismus">antiimperialistischen</a> Befreiungsnationalismus“. In der Erklärung wurde gefordert, die „Besatzungsmächte“ aus den beiden deutschen Staaten zu vertreiben, um auf diesem Wege eine „deutsche Wiedergeburt und Neuvereinigung“ zu ermöglichen.<sup id="cite_ref-SPEIT_S._18_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-SPEIT_S._18-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ab 1974 zerfiel die in <i>Nationalrevolutionäre Aufbauorganisation</i> (NRAO) umbenannte ANR in Splittergruppen: Die <i>Solidaristische Volksbewegung</i> um <a href="Lothar_Penz" title="Lothar Penz">Lothar Penz</a> legte die Idee der <a href="Volksgemeinschaft" title="Volksgemeinschaft">Volksgemeinschaft</a> wieder auf und engagierte sich in der entstehenden <a href="%C3%96kologiebewegung" class="mw-redirect" title="Ökologiebewegung">Ökologiebewegung</a>. Die Anhänger Eichbergs gründeten die <i>Sache des Volkes/NRAO</i> und kämpften „gegen die <a href="%C3%9Cberfremdung" title="Überfremdung">Überfremdung</a> durch die Supermächte“ für „nationale Identität“ als <a href="Dritter_Weg" title="Dritter Weg">Dritten Weg</a> zwischen <a href="Kapitalismus" title="Kapitalismus">Kapitalismus</a> und <a href="Kommunismus" title="Kommunismus">Kommunismus</a>. Mit dieser Rhetorik versuchten sie nicht nur sogenannte Linkssektierer und ökologische Gruppen, sondern auch die entstehende <a href="Friedensbewegung" title="Friedensbewegung">Friedensbewegung</a> nationalistisch zu beeinflussen.<sup id="cite_ref-SPEIT_S._18_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-SPEIT_S._18-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben die aus der NPD hervorgegangenen <a href="Nationale_Revolution" title="Nationale Revolution">Nationalrevolutionäre</a> trat um 1980 eine Strömung, die sich ausdrücklich an die französische <i>Nouvelle Droite</i> anlehnte und die Ideen ihres Gründers <a href="Alain_de_Benoist" title="Alain de Benoist">Alain de Benoist</a> aufgriff. Dort wird die nationale Befreiung stärker in einen gesamteuropäischen Kulturkampf eingeordnet. So gründete <a href="Pierre_Krebs" title="Pierre Krebs">Pierre Krebs</a> 1980 nach dem Vorbild der französischen Sammlungsbewegung <a href="GRECE" title="GRECE">GRECE</a> das <a href="Thule-Seminar" title="Thule-Seminar">Thule-Seminar</a> mit dem Zweck, den „Kampf um Europas Zukunft“ theoretisch vorzubereiten. Auch die 1987 von ehemaligen Nationalrevolutionären gegründete <i>Politische Offensive</i> (PO) positionierte sich zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus. Ihr Vertreter <a href="Manfred_Rouhs" title="Manfred Rouhs">Manfred Rouhs</a> forderte die „Neuen Rechten“ 1988 in der Zeitschrift <i>Europa vorn</i> dazu auf, der neuen Rechtspartei <a href="Die_Republikaner" title="Die Republikaner">Die Republikaner</a> beizutreten. Eine dritte Strömung ist durch personelle Kontakte und ideologische Nähe zum <a href="Nationalliberalismus" title="Nationalliberalismus">Nationalliberalismus</a> gekennzeichnet.
</p><p>In Deutschland entwickelte sich besonders seit der <a href="Deutsche_Wiedervereinigung" title="Deutsche Wiedervereinigung">Wiedervereinigung</a> aus diesen Wurzeln ein Netzwerk neurechter Vereine, Medien und Institutionen, die bestimmte Themenfelder besetzen und sich eindeutigen Zuordnungen im politischen Spektrum zu entziehen versuchen, um eine „Diskurshoheit“ weit über das eigene Lager hinaus zu gewinnen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1989 bezeichnete <a href="Claus_Leggewie" title="Claus Leggewie">Claus Leggewie</a> als erster Politikwissenschaftler die Partei Die Republikaner als „Neue Rechte“, nachdem diese bei der Abgeordnetenhauswahl in <a href="West-Berlin" title="West-Berlin">West-Berlin</a> und bei der Europawahl desselben Jahres erste Erfolge gefeiert hatten. Die damals von <a href="Franz_Sch%C3%B6nhuber" title="Franz Schönhuber">Franz Schönhuber</a> geführte Partei sollte mit diesem Begriff von der erfolglosen „alten Rechten“, vor allem von der NPD und der <a href="Deutsche_Volksunion" title="Deutsche Volksunion">DVU</a>, unterschieden werden. Der Politikwissenschaftler <a href="Richard_St%C3%B6ss" title="Richard Stöss">Richard Stöss</a> wertet den Aufstieg der Republikaner als Teil einer Europäisierung diesen „neuen“ Typs des Rechtsextremismus. In diesen Zusammenhang stellen Parteienforscher ebenso die italienische <a href="Alleanza_Nazionale" title="Alleanza Nazionale">Alleanza Nazionale</a> (AN), die <a href="Freiheitliche_Partei_%C3%96sterreichs" title="Freiheitliche Partei Österreichs">Freiheitliche Partei Österreichs</a> (FPÖ), den französischen <a href="Front_National" class="mw-redirect" title="Front National">Front National</a> (FN), die <a href="Schweizerische_Volkspartei" title="Schweizerische Volkspartei">Schweizerische Volkspartei</a> (SVP) und den belgischen <a href="Vlaams_Belang" title="Vlaams Belang">Vlaams Blok</a> (VB).<sup id="cite_ref-STÖSS_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-STÖSS-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Eva_Schweitzer" title="Eva Schweitzer">Eva Schweitzer</a> bezeichnet die <a href="Tea-Party-Bewegung" title="Tea-Party-Bewegung">Tea-Party-Bewegung</a> in den USA als „Amerikas Neue Rechte“.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Gerd_Wiegel" title="Gerd Wiegel">Gerd Wiegel</a> und Guido Speckmann sehen einen Erfolg von neurechten Parteien wie FPÖ (Österreich), <a href="Dansk_Folkeparti" title="Dansk Folkeparti">Dänische Volkspartei</a> (Dänemark), <a href="Lega_Nord" title="Lega Nord">Lega Nord</a> (Italien), <a href="Schweizerische_Volkspartei" title="Schweizerische Volkspartei">SVP</a> (Schweiz), <a href="Pro-Bewegung" title="Pro-Bewegung">Pro-Bewegung</a> (Deutschland) und Tea-Party-Bewegung (USA) seit 1990 darin, dass sie <a href="Neoliberalismus" title="Neoliberalismus">neoliberale</a> und klassische rechtsextreme Positionen miteinander in ihre Programmatik aufgenommen haben. Damit seien sie anschlussfähig für konservativ-liberale Parteien geworden.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Hamburger Historiker <a href="Volker_Wei%C3%9F" title="Volker Weiß">Volker Weiß</a> glaubt, dass durch <a href="Thilo_Sarrazin" title="Thilo Sarrazin">Thilo Sarrazin</a> und <a href="Peter_Sloterdijk" title="Peter Sloterdijk">Peter Sloterdijk</a> „traditionell rechte Thesen und Begriffe fest in der Mitte der Gesellschaft verankert“ wurden. Der von ihnen vor allem mit ihren Büchern <i><a href="Deutschland_schafft_sich_ab" title="Deutschland schafft sich ab">Deutschland schafft sich ab</a></i> von 2010 bzw. <i><a href="Regeln_f%C3%BCr_den_Menschenpark" title="Regeln für den Menschenpark">Regeln für den Menschenpark</a></i> (1999) und <i>Die Verachtung der Massen</i> (2000) angestoßene „Diskurs um Elite, Leistung und Vererbung habe damit Kreise erreicht, die etwa die NPD niemals hätte ansprechen können. Auf diese Neue Rechte wird sich die Gesellschaft zukünftig einstellen müssen“.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Laut Richard gab es im deutschen Rechtsextremismus zu allen Zeiten, auch in der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a> und im <a href="Deutsches_Kaiserreich" title="Deutsches Kaiserreich">Kaiserreich</a>, einen Konflikt zwischen „alter“ und „neuer“ Rechter. Entscheidend sei, dass es dabei um einen inhaltlichen Dissens zwischen Traditionalisten und Modernisierern bezüglich des Selbstverständnisses, der Ziele und Methoden des Rechtsextremismus gehe.<sup id="cite_ref-STÖSS_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-STÖSS-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Verwendungsweise des Begriffs <i>Neue Rechte</i> als analytische Kategorie ist umstritten. Der Politikwissenschaftler Florian Finkbeiner kritisiert die Begriffsverwendung, wenn damit nicht eine strategische Ausrichtung innerhalb der radikalen Rechten zwischen „alt“ und „neu“ differenziert, sondern mit dem Begriff zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus unterschieden werden soll, was lediglich eine „Schematisierung“<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> fördere, aber nur einen begrenzten analytischen Mehrwert liefere.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Theoretische_Grundlagen">Theoretische Grundlagen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vordenker">Vordenker</h3></div>
<p>Vertreter der deutschen Neuen Rechten beziehen sich häufig auf bestimmte Denker der Weimarer Republik. Diese werden seit einer Dissertation <a href="Armin_Mohler" title="Armin Mohler">Armin Mohlers</a> von 1949 in dem Sammelbegriff „<a href="Konservative_Revolution" title="Konservative Revolution">Konservative Revolution</a>“ zusammengefasst, den viele Neue Rechte ihrerseits aufgreifen und aktualisieren. Mohlers Dissertation gilt bis heute für Anhänger der Neuen Rechte als Standardwerk.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Vertreter dieser Richtung gelten Denker, die zwischen den Weltkriegen <a href="Menschenrechte" title="Menschenrechte">Menschenrechte</a>, <a href="Liberalismus" title="Liberalismus">Liberalismus</a>, <a href="Marxismus" title="Marxismus">Marxismus</a> und die <a href="Parlamentarisches_Regierungssystem" title="Parlamentarisches Regierungssystem">parlamentarische Demokratie</a> ablehnten, unter anderen <a href="Arthur_Moeller_van_den_Bruck" title="Arthur Moeller van den Bruck">Arthur Moeller van den Bruck</a>, <a href="Ernst_J%C3%BCnger" title="Ernst Jünger">Ernst Jünger</a>, <a href="Edgar_Julius_Jung" title="Edgar Julius Jung">Edgar Julius Jung</a>, <a href="Ernst_von_Salomon" title="Ernst von Salomon">Ernst von Salomon</a> und <a href="Carl_Schmitt" title="Carl Schmitt">Carl Schmitt</a>.<sup id="cite_ref-eckert_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-eckert-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihre Gegenpositionen dazu waren uneinheitlich, tendierten aber auf <a href="Autoritarismus" title="Autoritarismus">autoritäre</a> Staatsmodelle und einen <a href="Deutscher_Sonderweg" title="Deutscher Sonderweg">deutschen „Sonderweg“</a> gegenüber der westlichen Zivilisation. Ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus ist umstritten; sie waren meist keine aktiven Nationalsozialisten, grenzten sich von diesen zum Teil ab und wurden nach 1933 vereinzelt verfolgt, während andere den <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">NS-Staat</a> bejahten und unterstützten. Historiker wie <a href="Kurt_Sontheimer" title="Kurt Sontheimer">Kurt Sontheimer</a> heben die ideologischen und praktischen Übereinstimmungen hervor, die den Aufstieg der <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> begünstigten und mit vorbereiteten.
</p><p>Neue Rechte beziehen sich ferner auf Vordenker und Theoretiker des <a href="Italienischer_Faschismus" title="Italienischer Faschismus">italienischen Faschismus</a> wie <a href="Julius_Evola" title="Julius Evola">Julius Evola</a>, <a href="Robert_Michels" title="Robert Michels">Robert Michels</a> und <a href="Vilfredo_Pareto" title="Vilfredo Pareto">Vilfredo Pareto</a>, sowie auf den spanischen Faschisten <a href="Jos%C3%A9_Antonio_Primo_de_Rivera" title="José Antonio Primo de Rivera">José Antonio Primo de Rivera</a> und den französischen Syndikalisten <a href="Georges_Sorel" title="Georges Sorel">Georges Sorel</a>. Die Wochenzeitung <i><a href="Junge_Freiheit" title="Junge Freiheit">Junge Freiheit</a></i>, die von Historikern und Politikwissenschaftlern als Organ der Neuen Rechten eingeordnet wird, hat diesen und ähnlichen Denkern eine Artikelserie gewidmet und rezensiert regelmäßig Bücher über sie.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gramscianismus">Gramscianismus</h3></div>
<p>Die Neue Rechte beruft sich nicht nur auf Vertreter der „Konservativen Revolution“, sondern mit <a href="Antonio_Gramsci" title="Antonio Gramsci">Antonio Gramsci</a> (1891–1937) auch auf einen <a href="Marxismus" title="Marxismus">marxistischen</a> Intellektuellen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dessen Vorstellungen zur Erringung <a href="Kulturelle_Hegemonie" title="Kulturelle Hegemonie">kultureller Hegemonie</a> werden – ohne weitere Beachtung seiner marxistischen Vorstellungen und Ideale – instrumentell als Machttechniken herangezogen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gramsci hatte analysiert, dass gesellschaftliche Hegemonie auch im bestehenden System derart funktioniert: Wolle man eine solche Hegemonie erreichen, müsse man danach streben, durch publizistische Tätigkeiten den Elitendiskurs zu infiltrieren, in Vereinen, Verbänden und Kultureinrichtungen mitzuarbeiten und auf dieser Basis ideologische Inhalte in die gesellschaftliche Diskussion zu bringen, letztlich Akzeptanz für sie zu schaffen und langfristig die <a href="%C3%96ffentliche_Meinung" title="Öffentliche Meinung">öffentliche Meinung</a> zu dominieren. Sei dieses Ziel erreicht, dann sei die Gesellschaft „reif“ für einen Umsturz der Verhältnisse durch eine zunehmende Zahl der Wahlanteile und Parlamentssitze bis zur Übernahme der Regierungsverantwortung.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Den Bezug auf Gramsci stellte Alain de Benoist 1977 in einem Grundsatzartikel in der GRECE-Zeitschrift <i>Elements</i> unter dem Titel „Pour un ‚gramscisme de droite‘“ („Für einen Gramscismus der Rechten“) vor, welcher schließlich auf einer GRECE-Konferenz im November 1981 in Paris als Bestandteil neurechter Strategie aufgenommen wurde.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Benoist nutzte hierbei auch den Begriff der <a href="Metapolitik#Begriff_der_Neuen_Rechten" title="Metapolitik">Metapolitik</a>, mit dem er die schrittweise Erlangung von <a href="Diskurs" title="Diskurs">Diskurshoheit</a> beschrieb.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Bezug zu Gramsci sollte eine größere gesellschaftliche Akzeptanz herbeizuführen, war aber auch ein symbolisches Attribut, so der Historiker Wolfgang Kowalsky, „das es erlaubte, den <a href="Antifaschismus" title="Antifaschismus">antifaschistischen</a> Konsens zu brechen, der jeder rechtsextremen Position seit 1945 einen soziopolitischen Ort ‚hors statut‘ zuwies, anders ausgedrückt: sie <a href="Stigmatisierung" title="Stigmatisierung">stigmatisierte</a>“.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch spätere Akteure der Neuen Rechten wie <a href="Martin_Sellner" title="Martin Sellner">Martin Sellner</a> rufen dazu auf, sich an Gramsci zu orientieren, um politische Ziele durchzusetzen. Laut Sellner ist es erforderlich, die Weltanschauung der Neuen Rechten an Universitäten, und hierbei insbesondere in den Geisteswissenschaften, zu etablieren. Wenn die Universitäten ausreichend unterwandert seien, lasse sich von ihnen aus auch der gesamte öffentliche Diskurs beherrschen.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ideologie">Ideologie</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Inhaltliche_Ausrichtungen">Inhaltliche Ausrichtungen</h3></div>
<p>Die Neue Rechte wendet sich gegen die Prinzipien der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a>, vor allem gegen <a href="Pluralismus_(Politik)" title="Pluralismus (Politik)">Pluralismus</a> und die Idee der <a href="Gleichheit" title="Gleichheit">Gleichheit</a> aller Menschen, die den allgemeinen <a href="Menschenrechte" title="Menschenrechte">Menschenrechten</a> zugrunde liegt. Sie ersetzt den „klassischen“ <a href="Rassismus" title="Rassismus">Rassismus</a> durch das Konzept des <a href="Ethnopluralismus" title="Ethnopluralismus">Ethnopluralismus</a>, indem sie intern ethnisch homogene, extern gleichberechtigte <a href="Nationalstaat" title="Nationalstaat">Nationalstaaten</a> verlangt (nach den Worten des neurechten Vordenkers <a href="Pierre_Krebs" title="Pierre Krebs">Pierre Krebs</a>: „Homogene Völker in einer heterogenen Welt – nicht umgekehrt“<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>). Demokratie werde nicht von gleichberechtigten Bürgern, sondern von ethnischen und religiösen Gemeinschaften konstituiert. Dieser Ethnopluralismus eignet sich nach dem Politikwissenschaftler <a href="Wolfgang_Gessenharter" title="Wolfgang Gessenharter">Wolfgang Gessenharter</a> besonders als „Scharnier“ zwischen <a href="Neokonservatismus" title="Neokonservatismus">Neokonservatismus</a> und Rechtsextremismus.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den neurechten Debatten werden beispielsweise die <a href="68er-Bewegung" title="68er-Bewegung">68er-Bewegung</a> und der <a href="Feminismus" title="Feminismus">Feminismus</a> abgelehnt, Ideen für eine <a href="Multikulturelle_Gesellschaft" title="Multikulturelle Gesellschaft">multikulturelle Gesellschaft</a> oder egalitäre Bestrebungen verächtlich gemacht. Eliten sollen sich bilden und die Gesellschaft führen. Die neuen intellektuellen Rechten haben mit ihren Vorgängern von der „Konservativen Revolution“ gemein, dass sie an die Sehnsucht nach einer Welt appellierten, in der männliche Werte und männliche Vorherrschaft unhinterfragt gelten, so die Literaturwissenschaftlerin <a href="Gabriele_K%C3%A4mper" title="Gabriele Kämper">Gabriele Kämper</a>. Sie würden eine Gegenwelt entwerfen, in der die Emanzipation von Frauen verhöhnt, die Demokratie als verweichlicht und verweiblicht denunziert wird und aggressive, vermeintlich männliche Tugenden verherrlicht werden.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Neue Rechte will eine „nationale Identität“ und ein „nationales Selbstwertgefühl“ stärken, sieht dieses aktuell als mangelhaft verwirklicht und als teilweise von politischen Gegnern bewusst verhindert an. Um die notwendige „Emanzipation“ der Deutschen zu erreichen, müsse die deutsche Geschichte einer ständigen <a href="Revisionismus" title="Revisionismus">Revision</a> unterworfen und gegen den „<a href="Schuldkult" title="Schuldkult">Schuldkult</a>“ (gemeint ist die Erinnerung an den <a href="Holocaust" title="Holocaust">Holocaust</a> als Zentralbestandteil deutscher Identität) Front gemacht werden. Es gehe, so Bauer und Fiedler (2021), den Vertretern der Neuen Rechten nicht in erster Linie darum, „den Nationalsozialismus zu verteidigen oder die NS-Vergangenheit zu glorifizieren“, sondern „um eine Relativierung dieses Zivilisationsbruchs und eine Kontextualisierung, die suggeriert, dass Staaten und Völker in Kriegszeiten eben nun mal Verbrechen begehen“. Die Neue Rechte in Deutschland verbinde damit „eine grundsätzliche Ablehnung der Gründungserzählung der Bundesrepublik, welche das Versprechen birgt, immer so zu handeln und sich in der Völkergemeinschaft einzubinden, dass sich die Menschheitsverbrechen des Dritten Reichs nicht wiederholen können“.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Laut <a href="Roger_de_Weck" title="Roger de Weck">Roger de Weck</a> ist es die Strategie der Neuen Rechten, „Menschenverachtung salonfähig zu machen“ und „eine <a href="Reaktion_(Politik)" title="Reaktion (Politik)">reaktionäre</a> Normalität herzustellen“. Die Neue Rechte versammle „elitäre Elitekritiker“; diese wollten jedoch die „Nation […] groß und größer machen, nicht die kleinen Leute“.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vor diesem Hintergrund wird der Zustand der Gesellschaft <a href="Kulturpessimismus" title="Kulturpessimismus">kulturpessimistisch</a> zumeist als im Verfall begriffen dargestellt und ein national-utopisches Denken gepflegt: Nur durch den Bezug auf organische Vorstellungen von <a href="Nation" title="Nation">Nation</a> und <a href="Volk" title="Volk">Volk</a>, auf die „Wurzeln“ der Gesellschaft, könne in einem grundlegenden Umschwung in eine neue Ära (Neugeburt, Wiedergeburt, <a href="Palingenese_(Sozialwissenschaften)" title="Palingenese (Sozialwissenschaften)">Palingenese</a>) eine gesunde Gesellschaft entstehen. Dieser Punkt unterscheidet die Neue Rechte wesentlich vom Konservatismus, der dieses Ziel durch eine <a href="Restauration_(Geschichte)" title="Restauration (Geschichte)">Restauration</a> traditioneller Werte erlangen will. Ihr völkischer Nationalismus teilt damit nach <a href="Roger_Griffin" title="Roger Griffin">Roger Griffin</a> allerdings ein zentrales Moment aller <a href="Faschismus" title="Faschismus">faschistischen</a> Ideologeme. Die Neue Rechte „hat die gleichen Feinde wie der Faschismus der <a href="Zwischenkriegszeit" title="Zwischenkriegszeit">Zwischenkriegszeit</a>, auch wenn ihre Lösungsansätze, die Organisationsformen und ihr Diskurs sich deutlich unterscheiden“.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Obwohl sich die europäische Neue Rechte von politischen <a href="Gewalt" title="Gewalt">Gewalttätigkeiten</a> fernhalte, verkörpert sie nach Roger Griffin „eindeutig eine Form des palingenetischen Ultranationalismus und habe[n] die Bezeichnung ‚Faschisten‘ verdient“. Vor dem Bewusstsein, dass sich nach 1945 keine politischen Massenbewegungen mehr bilden lassen, bewege sich nach Griffin die Neue Rechte überlegt „in einen Zustand der Apoliteia jenseits der Parteipolitik und erwartet stoisch eine neue historische Konjunktur, in der die aufgeschobene Revolution wieder aufgenommen werden kann“. Der militante <a href="Antiamerikanismus" title="Antiamerikanismus">Antiamerikanismus</a> von <a href="Alain_de_Benoist" title="Alain de Benoist">Alain de Benoist</a> etwa rechtfertigt ausdrücklich Anschläge („Vergeltungsmaßnahmen“) auf die USA. Die für mehrere terroristische Anschläge verantwortliche <a href="Ordine_Nuovo_(Terrororganisation)" title="Ordine Nuovo (Terrororganisation)">Ordine Nuovo</a> habe in den Werken Julius Evolas ihre Hauptinspiration, so Griffin.<sup id="cite_ref-Griffin_41_f_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Griffin_41_f-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Volker Weiß besteht innerhalb der Neuen Rechten kaum eine grundsätzliche Feindschaft zum <a href="Islam" title="Islam">Islam</a>. Der Anlass der Abneigung sei „lediglich die Präsenz des Islam im europäischen Großraum“. Die „realen Verhältnisse in <a href="Teheran" title="Teheran">Teheran</a>, <a href="Riad" title="Riad">Riad</a>, <a href="Istanbul" title="Istanbul">Istanbul</a> oder <a href="Kabul" title="Kabul">Kabul</a>“ spielten – anders als im <a href="Universalismus_(Philosophie)" title="Universalismus (Philosophie)">universalistischen</a> Denken – für die Vertreter der Neuen Rechten keine Rolle.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2025 wies Weiß auf fundamentale Änderungen in der Einstellung der Neuen Rechten zur Sowjetunion bzw. Russland hin. Unter dem Einfluss der <a href="Neue_Linke" title="Neue Linke">Neuen Linken</a> habe sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein rechter „Befreiungsnationalismus gegen die Imperien Sowjetunion und USA“ entwickelt. Das sei so weit gegangen, dass die Rechte in der BRD dem Westen Untätigkeit und das Nichteingreifen während der Niederschlagung des <a href="Ungarischer_Volksaufstand" title="Ungarischer Volksaufstand">Ungarischen Volksaufstands</a> 1956 und des <a href="Prager_Fr%C3%BChling" title="Prager Frühling">Prager Frühlings</a> 1968 vorgeworfen habe. Das sei, so Weiß, das Gegenteil der <a href="Carl_Schmitt" title="Carl Schmitt">Schmitt</a>’schen Raumkonzeption, die die Neue Rechte heute einfordere, nämlich die Achtung des Interventionsverbots im fremden Großraum. Manche auf der Rechten erhoffen sich laut Weiß von <a href="Wladimir_Wladimirowitsch_Putin" title="Wladimir Wladimirowitsch Putin">Putin</a> „die Restauration von Tradition und Autorität nach dem Vorbild des 19. Jahrhunderts“.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bevorzugte Zielgruppen des „Kulturkampfs“ der Neuen Rechten sind nach Ansicht Griffins Gesellschaftssegmente, in denen sich junge Menschen fänden, die eine gewisse Toleranz für neurechte Positionen hätten: z.&nbsp;B. <a href="Burschenschaft" title="Burschenschaft">Burschenschaften</a> und <a href="Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945%E2%80%931950" title="Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950">Vertriebene</a>. Weitere Agitationsfelder seien <a href="Neopaganismus" title="Neopaganismus">Neuheidentum</a> und <a href="Okkultismus" title="Okkultismus">Okkultismus</a>.<sup id="cite_ref-Griffin_41_f_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-Griffin_41_f-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die <a href="Schwarze_Szene" title="Schwarze Szene">Schwarze Szene</a> wurde in den 1990er Jahren umworben.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anknüpfungspunkt dafür war vornehmlich der <a href="Neofolk" title="Neofolk">Neofolk</a>, ein Musikstil, bei dem einige Künstler mit faschistischer Ästhetik operieren.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Fanzine <i>Sigill</i> (später <i>Zinnober</i>) wurden neben musikalischen Rezensionen auch Essays über die Werke Mohlers, <a href="Ernst_J%C3%BCnger" title="Ernst Jünger">Ernst Jüngers</a>, Evolas und anderer veröffentlicht.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einige Gruppierungen der Neuen Rechten beziehen sich auf vorchristliche oder nichtchristliche europäische Traditionen. Das <a href="Neopaganismus" title="Neopaganismus">Neuheidentum</a> gehöre „zu ihren Begründungsfiguren, und sie praktizieren die entsprechenden Kulte mit Hingabe“, schreibt Friedrich Paul Heller. Das <a href="Thule-Seminar" title="Thule-Seminar">Thule-Seminar</a> etwa sieht eine „europäische Wiedergeburt“. Entscheidend sei, so Heller, hierbei nicht die Anzahl der Mitglieder, sondern ihre Stichwortgeberfunktion. Sie hätten in die Musikszene und in die Esoterik hineingewirkt.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Historiker <a href="Walter_Laqueur" title="Walter Laqueur">Walter Laqueur</a> vertritt die Ansicht, dass es der Neuen Rechten letztlich nicht gelungen sei, eine <a href="Koh%C3%A4renz_(Linguistik)" title="Kohärenz (Linguistik)">kohärente</a> Gegenposition zum <a href="Liberalismus" title="Liberalismus">Liberalismus</a> westlich-amerikanischer Prägung zu entwickeln.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hauptflügel"><span id="Hauptfl.C3.BCgel"></span>Hauptflügel</h3></div>
<p>Die genannten Beispiele erfüllen eine Doppelfunktion: Sie sind einerseits Ziel neurechter Agitation, andererseits wird diese aufgrund bereits erfolgter Etablierung der Protagonisten in den entsprechenden Organisationen bzw. Szenen aus ihnen heraus betrieben.
</p><p>Einige Politikwissenschaftler sowie der <a href="Verfassungsschutz" title="Verfassungsschutz">Verfassungsschutz</a> unterscheiden zwei Hauptströmungen der Neuen Rechten: „Jungkonservative“ und „Nationalrevolutionäre“.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<dl><dd><ul><li>Jungkonservative zielen demnach eher auf das bürgerliche Lager, vermeiden Reizbegriffe wie „Revolution“ oder „Sozialismus“ und beziehen sich stärker als die Nationalrevolutionäre auf das Vorbild der <a href="Konservative_Revolution" title="Konservative Revolution">Konservativen Revolution</a>. Jungkonservative können nicht als verdeckt arbeitende Rechtsextremisten betrachtet werden. Auch manche Mitglieder demokratischer Parteien und ihrer Jugendorganisationen wie der <a href="Junge_Union" title="Junge Union">Jungen Union</a> stehen jungkonservativen Vorstellungen nahe</li></ul></dd></dl>
<dl><dd><ul><li>Nationalrevolutionäre beziehen sich eher auf <a href="Ernst_Niekisch" title="Ernst Niekisch">Ernst Niekisch</a> und bedienen sich oft der Rhetorik des sogenannten „linken“ Flügels der NSDAP (<a href="Gregor_Strasser" title="Gregor Strasser">Gregor</a> und <a href="Otto_Strasser" title="Otto Strasser">Otto Strasser</a>). Entsprechend verfolgen sie eine <a href="Querfront" title="Querfront">Querfront</a>-Strategie, d.&nbsp;h., sie versuchen, mit originär „linken“ Inhalten wie Antiimperialismus oder <a href="Antikapitalismus" title="Antikapitalismus">Antikapitalismus</a> Einfluss in die gesellschaftliche Diskussion, auch im Umfeld der Linken, zu bekommen. Nationalrevolutionäre Rhetorik lässt sich bei der NPD und dort wiederum insbesondere in deren Jugendorganisation <a href="Junge_Nationaldemokraten" class="mw-redirect" title="Junge Nationaldemokraten">Junge Nationaldemokraten</a>, aber auch bei Organisationen wie dem <a href="Deutsches_Kolleg" title="Deutsches Kolleg">Deutschen Kolleg</a> von <a href="Horst_Mahler" title="Horst Mahler">Horst Mahler</a> finden. Wegen der oftmals offen nationalsozialistischen Agitation dieser Richtung wird sie von einigen Wissenschaftlern nicht zur „Neuen“, sondern inhaltlich eher zur „Alten“ Rechten gezählt.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wissenschaftliche_Einordnung">Wissenschaftliche Einordnung</h2></div>
<p>Politik- und Sozialwissenschaftler definieren die deutsche Neue Rechte seit den 1970er Jahren entsprechend ihrer uneinheitlichen Vorbilder und Ziele verschieden.
</p><p>1975 benannte <a href="G%C3%BCnter_Bartsch" title="Günter Bartsch">Günter Bartsch</a> als wichtige Theoretiker der damaligen nationalrevolutionären Gruppen, die sich als Neue Rechte sahen: Henning Eichberg (Pseudonym: „Hartwig Singer“), Lothar Penz, Uwe-Michael Troppenz (jetzt: Mikail Troppenz) unter dem Pseudonym Michael Meinrad, Wolfgang Günther (Pseudonym: „Gert Waldmann“), <a href="Sven_Thomas_Frank" title="Sven Thomas Frank">Sven Thomas Frank</a> (Pseudonym: „Alexander Epstein“) und <a href="Wolfgang_Strau%C3%9F_(Autor)" title="Wolfgang Strauß (Autor)">Wolfgang Strauß</a>.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1987 verstand die Politologin Margret Feit darunter vor allem die nationalrevolutionäre Strömung, die die NPD begleitete und ihrer Gründung folgte.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Martin_Dietzsch" title="Martin Dietzsch">Martin Dietzsch</a> beschrieb 1988 diejenigen rechtsextremen Gruppen als Neue Rechte, die sich auf völkische Gruppen der Weimarer Zeit, Vertreter der Konservativen Revolution und <a href="Nationaler_Sozialismus" title="Nationaler Sozialismus">nationale Sozialisten</a> um <a href="Gregor_Strasser" title="Gregor Strasser">Gregor Strasser</a> bezogen.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Politologen Klaus Schönekäs und Suzanne Mantino verorteten die Neue Rechte 1989 beziehungsweise 1992 in einer „Grauzone“ zwischen <a href="Rechtsextremismus" title="Rechtsextremismus">Rechtsextremismus</a> und <a href="Konservatismus" title="Konservatismus">Konservatismus</a>.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Richard_St%C3%B6ss" title="Richard Stöss">Richard Stöss</a> betont, dass die Neue Rechte den Gegensatz zwischen demokratischem Konservatismus und antidemokratischem Rechtsextremismus relativiere und dafür die Gemeinsamkeiten zwischen beiden herausstreiche.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für den Historiker <a href="Hans-Ulrich_Wehler" title="Hans-Ulrich Wehler">Hans-Ulrich Wehler</a> zählen das Streben nach einer <a href="Hegemonie" title="Hegemonie">hegemonialen Rolle</a> des wiedervereinigten Deutschlands in Europa und die „Enttabuisierung“ eines deutschen Nationalismus zum Grundbestand der Neuen Rechten. Da dieses Streben auch bei konservativen Publizisten wie <a href="Arnulf_Baring" title="Arnulf Baring">Arnulf Baring</a>, <a href="Michael_St%C3%BCrmer" title="Michael Stürmer">Michael Stürmer</a> und <a href="Hans-Peter_Schwarz_(Historiker)" title="Hans-Peter Schwarz (Historiker)">Hans-Peter Schwarz</a> erkennbar sei, ordnet er sie ebenfalls der Neuen Rechten zu.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Sozialwissenschaftler <a href="Reinhard_Opitz" title="Reinhard Opitz">Reinhard Opitz</a> fasste die Neue Rechte wegen ihrer fehlenden Bindung an eine bestimmte politische Partei und Bezügen zu Weimarer Gruppen als <a href="Neofaschismus" class="mw-redirect" title="Neofaschismus">neofaschistisch</a> auf.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Erstmals Ende der achtziger Jahre beschrieb <a href="Wolfgang_Gessenharter" title="Wolfgang Gessenharter">Wolfgang Gessenharter</a> die „intellektuellen neuen Rechten“ als ein „Scharnier zwischen Neokonservatismus und Rechtsextremismus“. Diese Charakterisierung prägt bis heute die Diskussion in der Wissenschaft wie in den Medien.<sup id="cite_ref-hmm_46-0" class="reference"><a href="#cite_note-hmm-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Neue Rechte grenzt er von Rechtsextremen folgendermaßen ab: „Parteien, Ideologien, Menschen […] mit dem Begriff ‚rechtsextrem‘ zu belegen, setzt also voraus, bei ihnen ‚Bestrebungen zur Beseitigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung‘ nachgewiesen zu haben.“ Wenn dieser Nachweis nicht möglich sei, solle von „Rechtsradikalismus“ gesprochen werden (vgl. <a href="Radikalismus" title="Radikalismus">Radikalismus</a>). Inhaltlich setze die Verwendung dieses Begriffs voraus, dass der so Gekennzeichnete (mehr oder weniger massive) Fundamentalkritik an den zentralen Verfassungsnormen übe.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Politologe <a href="Armin_Pfahl-Traughber" title="Armin Pfahl-Traughber">Armin Pfahl-Traughber</a> ordnete 1999 hingegen die „neue Rechte“ eindeutig dem Rechtsextremismus zu. Sie repräsentiere neben Wahlparteien und Aktionisten den „intellektuellen“ Teil dieses Lagers, das über Medien, Verlage und Vereine publizistischen und gesellschaftlichen Einfluss suche. Wichtige Themenfelder dieser „Theoriezirkel“ seien Ethnopluralismus, Geschichtsrevisionismus und <a href="Rechtsextremismus_und_Esoterik" title="Rechtsextremismus und Esoterik">Esoterik der Rechten</a>. Viele Vertreter der „neuen Rechten“ würden sich gegen fundamentale Prinzipien des demokratischen Verfassungsstaates richten und seien daher eindeutig als Gegner der Demokratie zu qualifizieren.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2019 nannte er als verbindende Ideologie der Neuen Rechten die verlorene Werteordnung der Jungkonservativen in der Weimarer Republik, also Elite, Führung, Gott, Nation, Natur, Ordnung, Rasse und Volksgemeinschaft. Die typische Organisationsform sei die eines losen Netzwerks, in dem die durchaus vorhandenen Meinungsunterschiede, etwa bezüglich Sozialstaat oder Parteipolitik aufgehoben seien. Strategisch gehe es <a href="Metapolitik" title="Metapolitik">metapolitisch</a> um ein die Gewinnung der Diskurshegemonie im Gramscis, die als Voraussetzung für die angestrebte Überwindung des demokratischen Verfassungsstaates angesehen werden. Dessen Pluralismus solle durch ein <a href="Identit%C3%A4re_Demokratie" class="mw-redirect" title="Identitäre Demokratie">identitäres Demokratieverständnis</a> ersetzt werden, die Orientierung an individuellen Menschenrechten durch ein kollektivistisches Verständnis, wonach die Menschenrechte für Völker gelten, statt für Individuen. Orientierungspunkt sei ein völkischer Nationalismus, wobei vermieden wird, die eingeforderte Alternative als politisches System näher zu skizzieren.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Thomas_Pfeiffer_(Sozialwissenschaftler)" title="Thomas Pfeiffer (Sozialwissenschaftler)">Thomas Pfeiffer</a> klassifiziert die „neue Rechte“ wie Pfahl-Traughber ebenfalls als Bestandteil des Rechtsextremismus, weist ihr aber eine „Doppelfunktion“ als Avantgarde des Rechtsextremismus und Brücke zum Transport rechtsextremer Themen und Ideen in das Lager des demokratischen Konservatismus sowie die gesellschaftliche Mitte.<sup id="cite_ref-hmm_46-1" class="reference"><a href="#cite_note-hmm-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als „neuen“ Typ des Rechtsextremismus ordnet <a href="Richard_St%C3%B6ss" title="Richard Stöss">Richard Stöss</a> die Neue Rechte ein, für den das populistische Auftreten, die systemimmanente Praxis sowie die Abgrenzung gegenüber dem historischen Faschismus und seinen „orthodoxen Nachlassverwaltern“ charakteristisch sei. Nach <a href="Frank_Decker" title="Frank Decker">Frank Decker</a> hat sich dafür auch der Terminus „<a href="Rechtspopulismus" title="Rechtspopulismus">Rechtspopulismus</a>“ eingebürgert,<sup id="cite_ref-STÖSS_6-2" class="reference"><a href="#cite_note-STÖSS-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> da sich die normativ orientierte, ideologiekritische Konzeptualisierung einer Neuen Rechten bei der Betrachtung konkreter Parteien analytisch nicht bewährt habe.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach <a href="Roland_Eckert" title="Roland Eckert">Roland Eckert</a> sind Vertreter der Neuen Rechten rechtsradikal, weil sie die universelle Geltung der Menschenrechte in Frage stellen, aber nicht notwendig rechtsextrem im Sinne eines Angriffs auf die Verfassungsordnung. In der Übernahme der politischen Philosophie Carl Schmitts seien jedoch Zweifel begründet, ob die Menschenwürde jenseits ethnischer Grenzen von der Neuen Rechten so gewahrt werde, wie es dem Grundgesetz entspräche.<sup id="cite_ref-eckert_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-eckert-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Wolfgang Gessenharter wirken die mit dem Grundgesetz unvereinbaren Ideen Schmitts, des „Steigbügelhalters der Nazis“, heute in der Neuen Rechten, vor allem in der <i>Jungen Freiheit</i>, latent weiter.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Uwe_Backes" title="Uwe Backes">Uwe Backes</a> verwendet den Begriff <i>Neue Rechte</i> für Formen des „intellektuellen Rechtsextremismus“, um keine „kollektiven Schuldzuschreibungen an die Adresse von 'Nationalkonservativen', 'Neoliberalen', 'Globalisierungsverfechtern' oder Befürwortern einer verstärkten Immigrationskontrolle“ zu vollziehen.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Sozialwissenschaftler <a href="Fabian_Virchow" title="Fabian Virchow">Fabian Virchow</a> nennt als gemeinsame Merkmale der Neuen Rechten
</p>
<ul><li>den Versuch, antiliberale und antidemokratische Inhalte in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, indem außerhalb von Parteien, im so genannten vorpolitischen Raum, Diskurse entsprechend beeinflusst und Begriffe besetzte werden (<a href="Metapolitik" title="Metapolitik">Metapolitik</a>)</li>
<li>den Ethnopluralismus, mit dem ethnisch angeblich homogene Kulturen vor einer Vermischung geschützt werden sollen; innerhalb dieses Konzepts werde Deutschland eine Führungsrolle innerhalb Europas zugewiesen;</li>
<li>die Entsorgung nationalsozialistischer Ideologiebestände wie des Rassebegriffs oder nationaler Großmachtfantasien,</li>
<li>die Bezugnahme auf rechtsintellektuelle Strömungen der 1920er Jahre, namentlich auf die so genannte Konservative Revolution.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Der Sozialwissenschaftler Patrick Keßler definiert die „Neue Rechte“ als „eine intellektuelle Strömung, die mit einer Mischung aus rechtsextremistischer und konservativer Denkweise darauf abzielt, ihre Vorstellungen in der Gesellschaft zu verbreiten“. Nach Keßler lehne die „Neue Rechte“ den „deutschen Verfassungsstaat ab, negiert demokratische Werte und strebt nach Systemüberwindung.“ Dies, so Keßler, verdeutliche, dass die „,Neue Rechte‘ nicht dem Konservatismus zuzuordnen ist, sondern dem rechtsextremistischen Bereich.“<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Soziologe Felix Schilk hält die Bezeichnung „Rechtsintellektuelle“ dagegen für unangemessen und schlägt vor, die Neue Rechte als eine „Erzählgemeinschaft“ zu verstehen. Laut Schilk mögen sich neurechte Akteure „gern mit der Aura der Intellektualität schmücken, tatsächlich wiederholen sie aber zur Genüge durchgekaute Narrative, was langfristig lediglich zur Kanonisierung eines konservativen Denkstils beiträgt. Wirkliche intellektuelle Auseinandersetzungen oder theoretische Weiterentwicklungen finden im Umfeld der Neuen Rechten nicht statt.“<sup id="cite_ref-:0_55-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er ordnet die Neue Rechte in die Geschichte des konservativen Denkens ein und bezeichnet sie als eine „Filiation des Konservatismus“.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Phänomene seien diskursiv verschränkt und träten bisweilen als Diskurskoalitionen auf.
</p><p>Ob auch eine oftmals bewusst unprovokativ geführten Argumentation mit dem Ziel, möglichst Eingang in den gesellschaftsfähigen konservativen politischen Diskurs zu erhalten („politische <a href="Mimikry" title="Mimikry">Mimikry</a>“),<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zu den Merkmalen der Neuen Rechten zählt, ist in der Forschung umstritten. <a href="Mathias_Brodkorb" title="Mathias Brodkorb">Mathias Brodkorb</a> warnt davor, ihr zu unterstellen, sie würde ihre wahren Ziele verbergen, da dies nicht <a href="Falsifizierbar" class="mw-redirect" title="Falsifizierbar">falsifizierbar</a> sei. Damit verlasse man den Boden der <a href="Wissenschaftlichkeit" class="mw-redirect" title="Wissenschaftlichkeit">Wissenschaftlichkeit</a>. Brodkorb mahnt, die Beurteilung der Neuen Rechten ausschließlich auf <a href="Empirie" title="Empirie">Empirie</a> zu stützen – jenseits einer „Philosophie des Verdachts“.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Helmut_Kellershohn" title="Helmut Kellershohn">Helmut Kellershohn</a> sieht die Rückbindung an einen seit 200 Jahren bekannten „völkischen Nationalismus“ und die Absicht seiner Restauration als ein Merkmal der Neuen Rechten an.
</p><p>Der Politikwissenschaftler <a href="Samuel_Salzborn" title="Samuel Salzborn">Samuel Salzborn</a>, der die Neuen Rechten am Beispiel der <a href="Alternative_f%C3%BCr_Deutschland" title="Alternative für Deutschland">AfD</a> als „<a href="V%C3%B6lkische_Bewegung" title="Völkische Bewegung">völkische</a> Rebellen“ bezeichnet, beschreibt die „Schlüsselinstrumente […] der Antidemokraten“ im Kampf um die „<a href="Kulturelle_Hegemonie" title="Kulturelle Hegemonie">kulturelle Hegemonie</a>“:<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>die „Schaffung von (hochemotionaler) Daueröffentlichkeit für die eigenen Positionen“,</li>
<li>die „<a href="Suggestion" title="Suggestion">Suggestion</a> einer ungerechtfertigten Ausgrenzung von völkischen und rassistischen Positionen aus der öffentlichen Debatte unter dem Propagandalabel eines angeblichen Kampfes für Meinungsfreiheit“ sowie</li>
<li>die „Stilisierung der eigenen Positionen als ein Kampf gegen <i>alle</i> anderen, die dann als ‚Etablierte‘, ‚Systemparteien‘ o. ä. tituliert werden.“</li></ul>
<p><a href="Ralf_Melzer" title="Ralf Melzer">Ralf Melzer</a> zufolge stellt die Neue Rechte „wesentliche Verfassungsnormen der menschenrechtsbasierten <a href="Liberale_Demokratie" title="Liberale Demokratie">liberalen Demokratie</a> sowie das Verständnis der <a href="Holocaust" title="Holocaust">Shoa</a> als zentralen Bezugspunkt im demokratischen Selbstverständnis der Nachkriegszeit in Frage und versucht, den diesbezüglichen geschichtspolitischen Konsens aufzulösen“.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Laut Volker Weiß ist die Zukunft der Neuen Rechten derzeit ungewiss. Ihre metapolitischen Konturen seien verblasst. Die etablierten Strukturen der Szene versuchten mit „knapper Personaldecke […] das metapolitische und das aktivistische Feld zugleich zu bespielen“. Das „Zusammengehen mit den ‚<a href="SARS-CoV-2" title="SARS-CoV-2">Corona</a>-Protesten‘“ zeige, „wie die Neue Rechte wieder zurück zu ihren ‚altrechten‘ Wurzeln tendiert“.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Deutsche_Forschungsgemeinschaft" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG-Projekt</a> Neurechte Literaturpolitik erforscht an der <a href="Universit%C3%A4t_Stuttgart" title="Universität Stuttgart">Universität Stuttgart</a> unter Leitung von <a href="Torsten_Hoffmann_(Literaturwissenschaftler)" title="Torsten Hoffmann (Literaturwissenschaftler)">Torsten Hoffmann</a><sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> seit Herbst 2023 literaturpolitische Aktivitäten der deutschsprachigen Neuen Rechten.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Januar 2024 fand die erste Tagung statt.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als „Leitmotiv“ der Neuen Rechten, so Fabian Weber, kann „die Gestaltung von Ungleichheit“ gelten, „sei sie durch Natur, Tradition, Glauben, angenommene Herkunft oder Leistung begründet“. Charakteristisch sei hierbei keine in sich schlüssige Weltanschauung, vielmehr würden ihre Propagandisten Begriffe nach ihrem politischen Nutzen bewerten, um Möglichkeiten zur strategischen Umdeutung zu prüfen oder neue Terminologien zu prägen (Stichwort: <a href="Remigration" title="Remigration">Remigration</a>).<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einordnung_durch_die_Verfassungsschutzbehörden"><span id="Einordnung_durch_die_Verfassungsschutzbeh.C3.B6rden"></span>Einordnung durch die Verfassungsschutzbehörden</h2></div>
<p>Das <a href="Bundesamt_f%C3%BCr_Verfassungsschutz" title="Bundesamt für Verfassungsschutz">Bundesamt für Verfassungsschutz</a> definiert die deutsche Neue Rechte auf der Basis wissenschaftlicher Analysen als „Intellektualisierung des Rechtsextremismus“, die unter Berufung auf antidemokratische Denker der Weimarer Republik „die Beseitigung oder zumindest die Beeinträchtigung des demokratischen Verfassungsstaates“ anstrebten, indem sie zunächst „bestimmenden Einfluss auf den kulturellen Bereich zu erlangen“ versuchten.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den Verfassungsschutzberichten erfolgt jedoch keine einheitliche Beurteilung einer <i>Neuen Rechten</i>, vielmehr werden die Gefahren für die Demokratie durch jede einzelne Organisation, Partei oder Publikation individuell bewertet.
</p><p>Im Verfassungsschutzbericht 2020 wurde der Neuen Rechten erstmals ein eigenes Kapitel gewidmet.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> BfV-Präsident <a href="Thomas_Haldenwang" title="Thomas Haldenwang">Thomas Haldenwang</a> bezeichnete die Neue Rechte als „geistige Brandstifter“ der rechtsextremen Szene und als ein informelles Netzwerk, in dem „rechtsextremistische bis rechtskonservative Kräfte“ zusammenwirken. Zu den rechtsextremistischen Akteuren der Neuen Rechten zählt der Bericht die <a href="Identit%C3%A4re_Bewegung" title="Identitäre Bewegung">Identitäre Bewegung Deutschland</a> (seit 2016 „gesichert rechtsextrem“<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>), das <a href="Compact_(Magazin)" title="Compact (Magazin)">Compact-Magazin</a> (seit 2021 „gesichert rechtsextrem“<sup id="cite_ref-TS_12-21_70-0" class="reference"><a href="#cite_note-TS_12-21-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, von Juli 2024 bis Juni 2025 verboten), den Verein <a href="Ein_Prozent" title="Ein Prozent">Ein Prozent</a> (seit 2023 „gesichert rechtsextrem“<sup id="cite_ref-doppel_71-0" class="reference"><a href="#cite_note-doppel-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) und das <a href="Institut_f%C3%BCr_Staatspolitik" title="Institut für Staatspolitik">Institut für Staatspolitik</a> (ebenfalls seit 2023 „gesichert rechtsextrem“<sup id="cite_ref-doppel_71-1" class="reference"><a href="#cite_note-doppel-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, seit Mai 2024 aufgelöst).<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Netzwerke">Netzwerke</h2></div>
<p>Rechtsextremismusforscher ordnen der Neuen Rechten Medien, Verlage und Einrichtungen zu, die meist seit den 1970er Jahren gegründet wurden, manche auch schon früher, und heute sowohl rechtsextreme wie konservative Themenfelder für entsprechende Adressatenkreise abdecken. Sie sehen darin eine erhebliche personelle und organisatorische Verflechtung von Neurechten und Rechtsextremisten.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit den 1990er Jahren zählen Personen und Kreise zu einer in der Politikwissenschaft oft sogenannten „Neuen Intellektuellen Rechten“, die sich vor allem um die 1986 gegründete Wochenzeitung <i><a href="Junge_Freiheit" title="Junge Freiheit">Junge Freiheit</a></i> (JF) scharen. Mitte 2000 wurde aus diesem Umfeld heraus das <a href="Institut_f%C3%BCr_Staatspolitik" title="Institut für Staatspolitik">Institut für Staatspolitik</a> u.&nbsp;a. zur Abhaltung von Akademien gegründet, das einen eigenen Verlag, <a href="Verlag_Antaios" title="Verlag Antaios">Edition Antaios</a>, und die Zeitschrift <i>Sezession</i> auf den Markt bringt. Mittels dieser publizistischen Offensive sowie öffentlichkeitswirksamen Interviews in der <i>JF</i> mit Vertretern aus der <a href="Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands" title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</a>, der <a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a>, der <a href="Freie_Demokratische_Partei" title="Freie Demokratische Partei">FDP</a>, aus Verbänden, der Wissenschaft und Kultur, aber auch aus dem rechtsextremen Umfeld, versucht diese rechte Bewegungselite eine intellektuelle Meinungsführerschaft umzusetzen und Einfluss auf Macht- und Mandatsträger zu gewinnen.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-eckert_13-2" class="reference"><a href="#cite_note-eckert-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es gehöre zur Strategie der Neuen Rechten, „sich nie zu den eigenen Marginalitäten zu bekennen, auch wenn diese belegt werden können, und die eigenen Aktivitäten in der Öffentlichkeit generell nur als erfolgreich zu vermarkten“, schrieb <a href="Samuel_Salzborn" title="Samuel Salzborn">Samuel Salzborn</a> in der Zeitschrift <i><a href="German_Politics_and_Society" title="German Politics and Society">German Politics and Society</a></i>. In diesem Sinne könnten institutionelle Projekte wie das <i><a href="Institut_f%C3%BCr_Staatspolitik" title="Institut für Staatspolitik">Institut für Staatspolitik</a></i> und die <i><a href="Bibliothek_des_Konservatismus" title="Bibliothek des Konservatismus">Bibliothek des Konservatismus</a></i> sowie Medienprojekte von der <i><a href="Sezession_(Zeitschrift)" title="Sezession (Zeitschrift)">Sezession</a></i> bis zur <i><a href="Blaue_Narzisse" title="Blaue Narzisse">Blauen Narzisse</a></i> auch „als selbstreflexive Eitelkeitsprojekte interpretiert werden, deren primärer Zweck es ist, den narzisstischen Glauben der neurechten Protagonisten (mit meist von intellektuellem Scheitern gezeichnete Biographien) zu unterstützen, dass sie doch über allmächtige intellektuelle Größe verfügen“.<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Medien">Medien</h3></div>
<p>Organe von Nationalrevolutionären in der Neuen Rechten um Henning Eichberg waren oder sind:<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><i>Junges Forum</i>: gegründet 1964</li>
<li><i>Fragmente</i></li>
<li><i>Junge Kritik</i></li>
<li><i>Aufbruch</i>: gegründet 1980 als Organ des „Nationalrevolutionären Koordinierungsausschusses“</li>
<li><i><a href="Wir_selbst" title="Wir selbst">wir selbst</a></i>: gegründet 1979 als Organ der Koblenzer <a href="Junge_Nationaldemokraten" class="mw-redirect" title="Junge Nationaldemokraten">JN</a>, das 1980 mit der <i>Zeitschrift für nationale Identität</i> fusionierte, 2004 eingestellt.</li></ul>
<p>Als rechtsextreme und neurechte Strategie- und Theorieorgane innerhalb einer Strategie zur Erringung der kulturellen Meinungsführerschaft nennt <a href="Armin_Pfahl-Traughber" title="Armin Pfahl-Traughber">Armin Pfahl-Traughber</a>, 2001:<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><i><a href="Nation_und_Europa" title="Nation und Europa">Nation und Europa</a></i>, 1951 als <i>Nation Europa</i> gegründet, propagierte die Sammlung aller europäischen Rechtsextremen nach dem Vorbild der <a href="Front_National" class="mw-redirect" title="Front National">Front National</a>; 2009 eingestellt und durch die Zeitschrift <i><a href="Zuerst!" title="Zuerst!">Zuerst!</a></i> ersetzt.</li>
<li><i>Europa vorn</i> (gegründet 1988), später <i>Signal</i>, heute: <i>nation24.de</i>; Herausgeber: <a href="Manfred_Rouhs" title="Manfred Rouhs">Manfred Rouhs</a>.</li>
<li><i><a href="Staatsbriefe" title="Staatsbriefe">Staatsbriefe</a></i>: wollte die Bundesrepublik überwinden und strebte ein an das Reich des Stauferkaisers <a href="Friedrich_II._(HRR)" title="Friedrich II. (HRR)">Friedrich II.</a> angelehntes „Viertes Reich“ an.</li>
<li><i>Sleipnir</i>: verfolgte mit Beiträgen auch linksextremer Autoren eine <a href="Querfront" title="Querfront">Querfront</a>-Strategie.</li>
<li><i><a href="Deutschland_in_Geschichte_und_Gegenwart" class="mw-redirect" title="Deutschland in Geschichte und Gegenwart">Deutschland in Geschichte und Gegenwart</a></i> und <i>Deutsche Geschichte</i>: geschichtsrevisionistische Reihen des <a href="Wigbert_Grabert" title="Wigbert Grabert">Grabertverlages</a>.</li>
<li><i><a href="Critic%C3%B3n" title="Criticón">Criticón</a></i>: gegründet 1970, Herausgeber <a href="Caspar_von_Schrenck-Notzing" title="Caspar von Schrenck-Notzing">Caspar von Schrenck-Notzing</a>, ursprünglich für den rechten Rand der CDU/CSU, Vertriebenenverbände und Burschenschaften; fusionierte 1980 mit <i>konservativ heute</i>; inzwischen eingestellt.</li>
<li><i><a href="Junge_Freiheit" title="Junge Freiheit">Junge Freiheit</a></i>: gegründet 1986 von <a href="Dieter_Stein_(Journalist)" title="Dieter Stein (Journalist)">Dieter Stein</a> und anderen Mitgliedern der <a href="Freiheitliche_Volkspartei" title="Freiheitliche Volkspartei">Freiheitlichen Volkspartei</a>, einer Abspaltung der Partei <a href="Die_Republikaner" title="Die Republikaner">Die Republikaner</a>.</li>
<li><i><a href="Sezession_(Zeitschrift)" title="Sezession (Zeitschrift)">Sezession</a></i>: Magazin und Autoren-Blog</li>
<li>die <i>Wissenschaftliche Reihe</i> des <a href="Institut_f%C3%BCr_Staatspolitik" title="Institut für Staatspolitik">Instituts für Staatspolitik</a></li>
<li><i><a href="Blaue_Narzisse" title="Blaue Narzisse">Blaue Narzisse</a></i></li></ul>
<p>Autoren der <i>Jungen Freiheit</i> schreiben auch regelmäßig für das Magazin
</p>
<ul><li><i><a href="Eigent%C3%BCmlich_frei" title="Eigentümlich frei">eigentümlich frei</a></i>: Herausgeber <a href="Andr%C3%A9_F._Lichtschlag" title="André F. Lichtschlag">Andre F. Lichtschlag</a>, der ebenfalls regelmäßig Artikel für die <i>Junge Freiheit</i> schreibt.<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Als Organe der Neuen Rechten in <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> gelten:
</p>
<ul><li><i><a href="Die_Aula_(Zeitschrift)" title="Die Aula (Zeitschrift)">Die Aula</a></i>: inzwischen eingestelltes Magazin, das als Sprachrohr der national-freiheitlichen Studentenverbindungen Österreichs und Sammelpunkt der extremen Rechten in der <a href="Freiheitliche_Partei_%C3%96sterreichs" title="Freiheitliche Partei Österreichs">FPÖ</a> galt</li>
<li><i><a href="Der_Eckart" title="Der Eckart">Der Eckart</a></i><sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Zur_Zeit" title="Zur Zeit">Zur Zeit</a></i>: anfänglich Partnerblatt der <i>Jungen Freiheit</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Denkfabriken_und_Veranstaltungsorte">Denkfabriken und Veranstaltungsorte</h3></div>
<ul><li>seit 1960 die größte rechtsextreme Kulturvereinigung die <i><a href="Gesellschaft_f%C3%BCr_freie_Publizistik" title="Gesellschaft für freie Publizistik">Gesellschaft für freie Publizistik</a></i></li>
<li>seit dem 9. April 1962 die <i><a href="Staats-_und_Wirtschaftspolitische_Gesellschaft" title="Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft">Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft</a></i></li>
<li>seit 1979 das <i><a href="Studienzentrum_Weikersheim" title="Studienzentrum Weikersheim">Studienzentrum Weikersheim</a></i>, von <a href="Hans_Filbinger" title="Hans Filbinger">Hans Filbinger</a> gegründetes Tagungshaus des <a href="Rechtskonservatismus" title="Rechtskonservatismus">rechtskonservativen</a> CDU-Flügels mit Kontakten und personellen Verbindungen zur neurechten und rechtsextremen Szene. Ältere Vertreter wie <a href="Klaus_Hornung" title="Klaus Hornung">Klaus Hornung</a> und <a href="Albrecht_Jebens" title="Albrecht Jebens">Albrecht Jebens</a> veröffentlichen u.&nbsp;a. in <i>Nation und Europa</i></li>
<li>seit 1980 <i><a href="Thule-Seminar" title="Thule-Seminar">Thule-Seminar</a></i></li>
<li>1986 bis 2002 der <i><a href="Verein_zur_F%C3%B6rderung_der_Psychologischen_Menschenkenntnis" title="Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis">Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis</a></i>, Weiterführung als <i>Zeit-Fragen</i> und andere Projekte</li>
<li>ab 11. April 1992 der <a href="Hofgeismarer_Kreis_(Jungsozialisten)#1990er-Jahre" title="Hofgeismarer Kreis (Jungsozialisten)">Hofgeismarer Kreis</a></li>
<li>ab 1994 das <i><a href="Deutsches_Kolleg" title="Deutsches Kolleg">Deutsche Kolleg</a></i>, ein Schulungszentrum für rechtsextreme Aktivisten</li>
<li>seit 2000 das <i>„<a href="Institut_f%C3%BCr_Staatspolitik" title="Institut für Staatspolitik">Institut für Staatspolitik</a>“</i>, dem neben der <i>Jungen Freiheit</i> eine Vordenkerfunktion für das neurechte Lager zugeschrieben wird.<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>seit 2000 die <i><a href="Deutsche_Studiengemeinschaft" title="Deutsche Studiengemeinschaft">Deutsche Studiengemeinschaft</a></i></li>
<li>die <i>Deutsch-Europäische Studiengesellschaft</i><sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>die 2000 gegründet <i><a href="Deutsche_Akademie_(Rechtsextreme_Organisation)" title="Deutsche Akademie (Rechtsextreme Organisation)">Deutsche Akademie</a></i>, Organisation mit wechselnden Tagungsorten</li>
<li>23. November 2012 die Eröffnung der <a href="Bibliothek_des_Konservatismus" title="Bibliothek des Konservatismus">Bibliothek des Konservatismus</a> in Berlin</li>
<li>1. Juli 2013 bis 2014 <i>Zentrum für Jugend, Identität und Kultur</i> von <a href="Felix_Menzel_(Publizist)" title="Felix Menzel (Publizist)">Felix Menzel</a></li>
<li>2013 bis 2015 der <i>Zwischentag</i>, neurechte Medienmesse mit Veranstaltungen</li>
<li>2017 bis Ende 2019 das <i><a href="Haus_der_Identit%C3%A4ren_Bewegung_in_Halle_(Saale)" title="Haus der Identitären Bewegung in Halle (Saale)">Haus der Identitären Bewegung in Halle (Saale)</a></i></li>
<li>die <i><a href="Burschenschaft_Danubia_M%C3%BCnchen" title="Burschenschaft Danubia München">Burschenschaft Danubia München</a></i> (Bogenhausener Gespräche 1998–2012)</li>
<li>die <i><a href="Berliner_Burschenschaft_Gothia" title="Berliner Burschenschaft Gothia">Berliner Burschenschaft Gothia</a></i> unter anderem Veranstaltungsort des <i>Staatspolitischen Salons</i> des Institut für Staatspolitik</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verlage">Verlage</h3></div>
<p>Als Beispiele für nach seiner Einschätzung rechtsextreme Verlage im Kontext der neurechten Strategie einer „Kulturrevolution von rechts“ benennt Armin Pfahl-Traughber:<sup id="cite_ref-83" class="reference"><a href="#cite_note-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>den <a href="Grabert_Verlag" class="mw-redirect" title="Grabert Verlag">Grabert Verlag</a></li>
<li>die <a href="Verlagsgesellschaft_Berg" title="Verlagsgesellschaft Berg">Verlagsgesellschaft Berg</a></li></ul>
<p>Als neurechte Verlage mit rechtsextremen Tendenzen gelten außerdem:
</p>
<ul><li><a href="Leopold_Stocker_Verlag" title="Leopold Stocker Verlag">Leopold Stocker Verlag</a><sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Verlag_Antaios" title="Verlag Antaios">Verlag Antaios</a> (Verleger <a href="G%C3%B6tz_Kubitschek" title="Götz Kubitschek">Götz Kubitschek</a>)<sup id="cite_ref-85" class="reference"><a href="#cite_note-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Zeitenwende_(Verlag)" title="Zeitenwende (Verlag)">Verlag Zeitenwende</a>; galt als <a href="Nationaldemokratische_Partei_Deutschlands" class="mw-redirect" title="Nationaldemokratische Partei Deutschlands">NPD</a>-nah</li>
<li>Straube-Verlag (Herausgeber <a href="Hellmut_Diwald" title="Hellmut Diwald">Hellmut Diwald</a>)</li>
<li><a href="Verlag_%2B_Agentur_Werner_Symanek" title="Verlag + Agentur Werner Symanek">Verlag + Agentur Werner Symanek</a><sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur (Gründer: <a href="Wilhelm_Kammeier" title="Wilhelm Kammeier">Wilhelm Kammeier</a>; Verleger Dietrich Bohlinger); ideologisch den <a href="Bund_f%C3%BCr_Deutsche_Gotterkenntnis" title="Bund für Deutsche Gotterkenntnis">Ludendorffern</a> nahestehend</li>
<li>Verlag <a href="Deutsche_Milit%C3%A4rzeitschrift" title="Deutsche Militärzeitschrift">Deutsche Militärzeitschrift</a> (Verleger <a href="Dietmar_Munier" title="Dietmar Munier">Dietmar Munier</a>)</li></ul>
<p>Als Verlag für neurechte Theorien und Autoren betätigte sich zeitweise der <a href="Ullstein_Verlag" title="Ullstein Verlag">Ullstein Verlag</a>.<sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Messe_„Zwischentag“"><span id="Messe_.E2.80.9EZwischentag.E2.80.9C"></span>Messe „Zwischentag“</h3></div>
<p>Seit 2012 treffen sich führende Köpfe der Neuen Rechten jährlich zur Messe „Zwischentag“, initiiert von <a href="G%C3%B6tz_Kubitschek" title="Götz Kubitschek">Götz Kubitschek</a> und <a href="Felix_Menzel_(Publizist)" title="Felix Menzel (Publizist)">Felix Menzel</a>.<sup id="cite_ref-Fuchs_88-0" class="reference"><a href="#cite_note-Fuchs-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neben Ausstellern, die dem neurechten Verlagswesen entstammen, und Gruppierungen, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft werden, finden ein Kulturprogramm sowie Vorträge und Podiumsdiskussionen statt. Sie dient der Verständigung und Vernetzung eines Spektrums, das sich selbst offen als „rechts“ bezeichnet.<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Veranstaltungsort wird geheim gehalten. 2014 fand die Messe im Verbindungshaus der <a href="Alte_Breslauer_Burschenschaft_der_Raczeks" class="mw-redirect" title="Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks">Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks</a> in Bonn<sup id="cite_ref-Fuchs_88-1" class="reference"><a href="#cite_note-Fuchs-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> statt, 2015 bei der <a href="Erlanger_Burschenschaft_Frankonia" title="Erlanger Burschenschaft Frankonia">Erlanger Burschenschaft Frankonia</a>.<sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Audio">Audio</h2></div>
<ul><li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/neue-rechte-popkultur-kulturelle-hegemonie-100.html">Kampf um kulturelle Hegemonie Wie die Neue Rechte sich der Popkultur bedient.</a></i> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/04/01/corsospezial_die_neue_rechte_und_der_pop_dlf_20240401_1506_4a64ab8c.mp3">53.21 Minuten - Audio-Version</a>, <a href="Deutschlandfunk_Kultur" title="Deutschlandfunk Kultur">Deutschlandfunk Kultur</a> 1. April 2024</li>
<li>Lars Hendrik Beger: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/corsospezial-die-neue-rechte-und-der-pop-dlf-4a64ab8c-100.html"><i>Die Neue Rechte und der Pop, Pop von Rechts Eine Bestandsaufnahme.</i></a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/04/01/corsospezial%20die%20neue%20rechte%20und%20der%20pop%20dlf%2020240401%201506%204a64ab8c.mp3">53.21 Minuten - Audio-Version</a>, <a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunk</a> 1. April 2024</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Analysen">Analysen</h3></div>
<ul><li><a href="Iring_Fetscher" title="Iring Fetscher">Iring Fetscher</a> (Hrsg.): <i>Neokonservative und Neue Rechte. Der Angriff gegen Sozialstaat und liberale Demokratie in den Vereinigten Staaten, Westeuropa und der Bundesrepublik.</i> C.H. Beck, München 1983, ISBN 978-3-406-09690-7.</li>
<li><a href="Franz_Gre%C3%9F" title="Franz Greß">Franz Greß</a>, <a href="Hans-Gerd_Jaschke" title="Hans-Gerd Jaschke">Hans-Gerd Jaschke</a>, Klaus Schönekäs: <i>Neue Rechte und Rechtsextremismus in Europa. Bundesrepublik, Frankreich, Großbritannien</i>, Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, ISBN 978-3-531-11890-1.</li>
<li>Johannes Klotz, <a href="Ulrich_Schneider_(Historiker)" title="Ulrich Schneider (Historiker)">Ulrich Schneider</a>: <i>Die selbstbewusste Nation und ihr Geschichtsbild. Geschichtslegenden der Neuen Rechten.</i> PapyRossa, Köln 1997, ISBN 3-89438-137-X.</li>
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<li><a href="Armin_Pfahl-Traughber" title="Armin Pfahl-Traughber">Armin Pfahl-Traughber</a>: <i>Konservative Revolution und Neue Rechte. Rechtsextremistische Intellektuelle gegen den demokratischen Verfassungsstaat.</i> Leske + Budrich, Opladen 1998, ISBN 978-3-8100-1888-5.</li>
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<li>Gabriele Kämper: <i>Die männliche Nation. Politische Rhetorik der neuen intellektuellen Rechten.</i> Böhlau, Köln u.&nbsp;a. 2005, ISBN 978-3-412-13805-9.</li>
<li><a href="Regina_Wamper" title="Regina Wamper">Regina Wamper</a>, <a href="Helmut_Kellershohn" title="Helmut Kellershohn">Helmut Kellershohn</a>, Martinz Dietzsch (Hrsg.): <i>Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen.</i> Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2.</li>
<li><a href="Volker_Wei%C3%9F" title="Volker Weiß">Volker Weiß</a>: <i>Deutschlands Neue Rechte. Angriff der Eliten. Von Spengler bis Sarrazin.</i> Schöningh, Paderborn 2011, ISBN 978-3-506-77111-7.</li>
<li>Peter Bathke, Anke Hoffstadt (Hrsg.): <i>Die neuen Rechten in Europa. Zwischen Neoliberalismus und Rassismus.</i> PapyRossa, Köln 2013, ISBN 978-3-89438-507-1.</li>
<li><a href="Liane_Bednarz" title="Liane Bednarz">Liane Bednarz</a>, <a href="Christoph_Giesa" title="Christoph Giesa">Christoph Giesa</a>: <i>Gefährliche Bürger. Die neue Rechte greift nach der Mitte.</i> Hanser, München 2015, ISBN 978-3-446-44461-4.</li>
<li>Julian Bruns, Kathrin Glösel, <a href="Natascha_Strobl" title="Natascha Strobl">Natascha Strobl</a>: <i>Rechte Kulturrevolution. Wer und was ist die Neue Rechte von heute?</i> VSA, Hamburg 2015, ISBN 978-3-89965-639-8.</li>
<li><a href="Samuel_Salzborn" title="Samuel Salzborn">Samuel Salzborn</a>: <i>Angriff der Antidemokraten. Die völkische Rebellion der Neuen Rechten.</i> Beltz Juventa, Weinheim, Basel 2017, ISBN 978-3-7799-3674-9.</li>
<li><a href="Volker_Wei%C3%9F" title="Volker Weiß">Volker Weiß</a>: <i>Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes.</i> Klett-Cotta, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-608-96326-7.</li>
<li>Patrick Keßler: <i>Die „Neue Rechte“ in der Grauzone zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus? Protagonisten, Programmatik und Positionierungsbewegungen.</i> LIT, Münster 2018, ISBN 978-3-643-13844-6.</li>
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<li><a href="Christian_Fuchs_(Journalist)" title="Christian Fuchs (Journalist)">Christian Fuchs</a>, Paul Middelhoff: <i>Das Netzwerk der Neuen Rechten. Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern.</i> Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2019, ISBN 978-3-499-63451-2.</li>
<li>Jay Julian Rosellini: <i>The German New Right. AfD, PEGIDA, and the Re-imaging of National Identity.</i> Hurst &amp; Company, London 2019, ISBN 978-1-78738-140-7.</li>
<li><a href="Ralf_F%C3%BCcks" title="Ralf Fücks">Ralf Fücks</a>, Christoph Becker (Hrsg.): <i>Das alte Denken der Neuen Rechten. Die langen Linien der antiliberalen Revolte.</i> Sammelband des <a href="Institut_Solidarische_Moderne" title="Institut Solidarische Moderne">Institut Solidarische Moderne</a>, Wochenschau, Frankfurt 2020, ISBN 978-3-7344-1122-9.</li>
<li><a href="Vojin_Sa%C5%A1a_Vukadinovi%C4%87" title="Vojin Saša Vukadinović">Vojin Saša Vukadinović</a> (Hrsg.): <i>Randgänge der Neuen Rechten. Philosophie, Minderheiten, Transnationalität.</i> transcript, Bielefeld 2022, ISBN 978-3-8376-5996-2.</li>
<li>David Meiering (Hrsg.): <i>Schlüsseltexte der ‚Neuen Rechten‘. Kritische Analysen antidemokratischen Denkens</i>. Springer VS, Wiesbaden 2022, ISBN 978-3-658-36452-6.</li>
<li>Felix Schilk: <i>Die Erzählgemeinschaft der Neuen Rechten. Zur politischen Soziologie konservativer Krisennarrative</i>. transcript, Bielefeld 2024, ISBN 978-3-8376-7471-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Länder"><span id="Weitere_L.C3.A4nder"></span>Weitere Länder</h3></div>
<ul><li><a href="Andreas_Umland" title="Andreas Umland">Andreas Umland</a>: <i>Der „Neoeurasismus“ des Aleksandr Dugin: Zur politischen Strategie der russischen „Neuen Rechten“ sowie zur Rolle des integralen Traditionalismus und (quasi-)religiöser Elemente in ihrer Ideologie.</i> In: Margarete Jäger, Jürgen Link (Hrsg.): <i>Macht – Religion – Politik. Zur Renaissance religiöser Praktiken und Mentalitäten.</i> Unrast, Münster 2006, ISBN 978-3-89771-740-4, S. 141–160.</li>
<li><a href="Bernhard_Schmid_(Autor)" title="Bernhard Schmid (Autor)">Bernhard Schmid</a>: <i>Die Neue Rechte in Frankreich.</i> Unrast, Münster 2009, ISBN 978-3-89771-102-0.</li>
<li>Bernhard Schmid: <i>Zwischen Metapolitik und Marsch durch die Institutionen: Die Nouvelle Droite in Frankreich.</i> In: Massimiliano Livi, Daniel Schmidt, Michael Sturm (Hrsg.): <i>Die 1970er Jahre als schwarzes Jahrzehnt. Politisierung und Mobilisierung zwischen christlicher Demokratie und extremer Rechter.</i> Campus, Frankfurt am Main / New York 2010, ISBN 978-3-593-39296-7, S. 131–145.</li>
<li>Andrea Mammone, Emmanuel Godin, Brian Jenkins (Hrsg.): <i>Mapping the Extreme Right in Contemporary Europe: From Local to Transnational.</i> Routledge, London 2012, ISBN 978-0-415-50264-1.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Film">Film</h2></div>
<ul><li><i>Die alte Neue Rechte</i>, Dokumentation von Falko Korth für <a href="Rundfunk_Berlin-Brandenburg" title="Rundfunk Berlin-Brandenburg">rbb</a> und <a href="Arte" title="Arte">arte</a>, 2021</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a href="J%C3%BCrgen_P._Lang" title="Jürgen P. Lang">Jürgen P. Lang</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170913183928/http://txt.extremismus.com/neue_rechte.pdf">Eine neue Neue Rechte? Analyse der Traditionen und Innovationen einer rechtsextremistischen Denkströmung.</a></i> (28. Juni 2017)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.neuerechte.org/">Neuerechte.org</a>, interaktive Website von <a href="Christian_Fuchs_(Journalist)" title="Christian Fuchs (Journalist)">Christian Fuchs</a> und Paul Middelhoff</li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20091211072619/http://www.polwiss.fu-berlin.de/fsi/bernie/rrtraughber.htm">Armin Pfahl-Traughber: <i>Die Neue Rechte in Frankreich und Deutschland</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 11. Dezember 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li>Armin Pfahl-Traughber: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/284268/was-die-neue-rechte-ist-und-was-nicht/"><i>Was die „Neue Rechte“ ist – und was nicht. Definition und Erscheinungsformen einer rechtsextremistischen Intellektuellengruppe</i></a>. Bundeszentrale für politische Bildung, 21. Januar 2019</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.fes.de/fulltext/historiker/00024003.htm#LOCE9E3">Michael Schneider: <i>Aus dem Schatten der Vergangenheit: Von der Rehabilitierung des National-Konservatismus zur Formierung der „Neuen Rechten“</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070611191342/http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/mythen_online.pdf">Verfassungsschutz NRW: <i>Ideologie und Mythen. Zur Neuen Rechten im Internet</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 11. Juni 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 280 kB)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Andreas_Speit" title="Andreas Speit">Andreas Speit</a>, <a href="Andrea_R%C3%B6pke" title="Andrea Röpke">Andrea Röpke</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.ca/books?id=WpgCPELRot0C&amp;pg=PA74"><i>Neonazis in Nadelstreifen: Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft.</i></a> Ch. Links Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86153-467-9, S. 74.; Franz Gress, <a href="Hans-Gerd_Jaschke" title="Hans-Gerd Jaschke">Hans-Gerd Jaschke</a>, Klaus Schönekäs: <i>Neue Rechte und Rechtsextremismus in Europa: Bundesrepublik, Frankreich, Großbritannien.</i> Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, ISBN 978-3-531-11890-1, S. 13.</span>
</li>
<li id="cite_note-SPEIT_S._18-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-SPEIT_S._18_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-SPEIT_S._18_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Andreas Speit: <i>Schicksal und Tiefe. Sehnsüchte der Neuen Rechten.</i> In: Andreas Speit, Felix Krebs, Jean Cremet: <i>Jenseits des Nationalismus. Ideologische Grenzgänger der ‘Neuen Rechten’ – ein Zwischenbericht.</i> Unrast, Hamburg 1999, ISBN 978-3-928300-94-0, S. 18.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Ines Aftenberger: <i>Die Neue Rechte und der Neorassismus.</i> Grazer Universitätsverlag, Graz 2007, ISBN 978-3-7011-0088-0, S. 53 und 237.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Speit: <i>Schicksal und Tiefe. Sehnsüchte der Neuen Rechten.</i> In: Andreas Speit, Felix Krebs, Jean Cremet: <i>Jenseits des Nationalismus. Ideologische Grenzgänger der ‘Neuen Rechten’ – ein Zwischenbericht.</i> Unrast, Hamburg 1999, ISBN 978-3-928300-94-0, S. 17–22.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Gessenharter: <i>Was ist Rechtsextremismus? Zentrale Aspekte eines vielschichtigen Problems</i>. In: Holger Spöhr, Sarah Kolls (Hrsg.): <i>Rechtsextremismus in Deutschland und Europa.</i> Peter Lang, Frankfurt 2010, ISBN 978-3-631-59265-6, S. 27–43.</span>
</li>
<li id="cite_note-STÖSS-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-STÖSS_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-STÖSS_6-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-STÖSS_6-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Richard Stöss: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150926064605/http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41435/die-neue-rechte-in-der-bundesrepublik"><i>Die "neue Rechte" in der Bundesrepublik.</i></a> <a href="Bundeszentrale_f%C3%BCr_politische_Bildung" title="Bundeszentrale für politische Bildung">Bundeszentrale für politische Bildung</a>, 17.&nbsp;Dezember 2007, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fthemen%2FIPNNZR.html">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">26.&nbsp;September 2015</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18.&nbsp;November 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANeue+Rechte&amp;rft.title=Die+%22neue+Rechte%22+in+der+Bundesrepublik&amp;rft.description=Die+%22neue+Rechte%22+in+der+Bundesrepublik&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20150926064605%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fpolitik%2Fextremismus%2Frechtsextremismus%2F41435%2Fdie-neue-rechte-in-der-bundesrepublik&amp;rft.creator=Richard+St%C3%B6ss&amp;rft.publisher=%5B%5BBundeszentrale+f%C3%BCr+politische+Bildung%5D%5D&amp;rft.date=2007-12-17&amp;rft.source=http://www.bpb.de/themen/IPNNZR.html">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Katja Bauer, Maria Fiedler: <i>Die Methode AfD. Der Kampf der Rechten: Im Parlament, auf der Straße – und gegen sich selbst.</i> Klett-Cotta, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-608-12101-8, S. 130.</span>
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<li id="cite_note-eckert-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-eckert_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-eckert_13-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-eckert_13-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Roland Eckert: <cite style="font-style:italic">Kulturelle Homogenität und aggressive Intoleranz. Eine Kritik der Neuen Rechten</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Aus Politik und Zeitgeschichte</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>44</span>, 2010, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>26–33</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/32421/kulturelle-homogenitaet-und-aggressive-intoleranz-eine-kritik-der-neuen-rechten/">bpb.de</a> [abgerufen am 28.&nbsp;November 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Neue+Rechte&amp;rft.atitle=Kulturelle+Homogenit%C3%A4t+und+aggressive+Intoleranz.+Eine+Kritik+der+Neuen+Rechten&amp;rft.au=Roland+Eckert&amp;rft.date=2010&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=44&amp;rft.jtitle=Aus+Politik+und+Zeitgeschichte&amp;rft.pages=26-33" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Sabri Deniz Martin: <cite style="font-style:italic">Metapolitik bis zum »Tag X«. Thor von Waldsteins Gramscianismus</cite>. In: <a href="Vojin_Sa%C5%A1a_Vukadinovi%C4%87" title="Vojin Saša Vukadinović">Vojin Saša Vukadinović</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Randgänge der Neuen Rechten</cite>. 1. Auflage. transcript, Bielefeld 2022, ISBN 978-3-8376-5996-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>99–127,&nbsp;hier&nbsp;S.&nbsp;105</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5996-2/randgaenge-der-neuen-rechten/?number=978-3-8394-5996-6">transcript-verlag.de</a> [abgerufen am 18.&nbsp;November 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Neue+Rechte&amp;rft.atitle=Metapolitik+bis+zum+%C2%BBTag+X%C2%AB.+Thor+von+Waldsteins+Gramscianismus&amp;rft.au=Sabri+Deniz+Martin&amp;rft.btitle=Randg%C3%A4nge+der+Neuen+Rechten&amp;rft.date=2022&amp;rft.edition=1&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783837659962&amp;rft.pages=99-127%2C+hier+S.+105&amp;rft.place=Bielefeld&amp;rft.pub=transcript" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://verfassungsschutz.lfv.hessen.de/analysen-und-aktuelles/martin-sellner-und-die-gegenuni"><i>IB-Aktivist Martin Sellner und das Projekt "GegenUni".</i></a> <a href="Landesamt_f%C3%BCr_Verfassungsschutz_Hessen" title="Landesamt für Verfassungsschutz Hessen">Landesamt für Verfassungsschutz Hessen</a>, 14.&nbsp;April 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18.&nbsp;November 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANeue+Rechte&amp;rft.title=IB-Aktivist+Martin+Sellner+und+das+Projekt+%22GegenUni%22&amp;rft.description=IB-Aktivist+Martin+Sellner+und+das+Projekt+%22GegenUni%22&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fverfassungsschutz.lfv.hessen.de%2Fanalysen-und-aktuelles%2Fmartin-sellner-und-die-gegenuni&amp;rft.publisher=%5B%5BLandesamt+f%C3%BCr+Verfassungsschutz+Hessen%5D%5D&amp;rft.date=2022-04-14">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">So zum Beispiel <a href="Fabian_Virchow" title="Fabian Virchow">Fabian Virchow</a>: <i>Einleitung</i>. In: derselbe, Bente Gießelmann, Robin Heun, Benjamin Kerst, Lenard Suermann (Hrsg.): <i>Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe.</i> 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Wochenschau, Schwalbach am Taunus 2019, ISBN 978-3-7344-0819-9, S. 9–25, hier S. 16.</span>
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<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130914035233/http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/lexikon/n/neue-rechte">Mut Gegen Rechte Gewalt</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 14. September 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Margret Feit: <i>Die „Neue Rechte“ in der Bundesrepublik: Organisation – Ideologie – Strategie</i>, Campus-Verlag, Frankfurt/Main 1987, ISBN 3-593-33775-4</span>
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<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Dietzsch: <i>Zwischen Konkurrenz und Kooperation. Organisationen und Presse der Rechten in der Bundesrepublik.</i> In: Siegfried Jäger (Hrsg.): <i>Rechtsdruck. Die Presse der Neuen Rechten</i>. J. H. W. Dietz Nachf., Bonn 1988, ISBN 3-8012-3024-4, S. 31–80.</span>
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<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Schönekäs: <i>Neue Rechte in der Bundesrepublik.</i> In: Franz Greß, Hans-Gerd Jaschke, Klaus Schönekäs: <i>Neue Rechte und Rechtsextremismus in Europa. Bundesrepublik, Frankreich, Großbritannien.</i> Westdeutscher Verlag, Opladen 1989, S. 218–349, hier S. 280.</span>
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<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Susanne Mantino: <i>Die Neue Rechte in der „Grauzone“ zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus: eine systematische Analyse des Phänomens Neue Rechte.</i> Peter Lang, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-631-44780-9.</span>
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<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans-Ulrich Wehler: <i>Angst vor der Macht? Die Machtlust der „Neuen Rechten“.</i> In: Christian Jansen (Hrsg.): <i>Von der Aufgabe der Freiheit. Politische Verantwortung und bürgerliche Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert.</i> Festschrift für Hans Mommsen zum 5. November 1995. Akademie, Berlin 1995, ISBN 3-05-002835-1, S. 309–319.</span>
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<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Reinhard Opitz: <i>Faschismus und Neofaschismus.</i> Pahl-Rugenstein, Bonn 1996, ISBN 3-89144-209-2, S. 227 f.</span>
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<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Gessenharter: <i>Was ist Rechtsextremismus? Zentrale Aspekte eines vielschichtigen Problems.</i> In: Holger Spöhr, Sarah Kolls (Hrsg.): <i>Rechtsextremismus in Deutschland und Europa. Aktuelle Entwicklungstendenzen im Vergleich.</i> Peter Lang, Frankfurt u.&nbsp;a. 2010, S. 27–43</span>
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<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text">Armin Pfahl-Traughber: <i>Rechtsextremismus in der Bundesrepublik</i> C. H. Beck, München 1999/2001, S. 40–50.</span>
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<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">Armin Pfahl-Traughber: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/284268/was-die-neue-rechte-ist-und-was-nicht/"><i>Was die „Neue Rechte“ ist – und was nicht. Definition und Erscheinungsformen einer rechtsextremistischen Intellektuellengruppe.</i></a> Bundeszentrale für politische Bildung, 21. Januar 2019, abgerufen am 19. November 2025.</span>
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<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">Samuel Salzborn: <i>Renaissance of the New Right in Germany? Discussion of New Right Elements in German Right-wing Extremism Today.</i> In: <i><a href="German_Politics_and_Society" title="German Politics and Society">German Politics and Society</a></i>. Band. 34, Nr. 2, 2016, S. 36–63, <a href="https://doi.org/10.3167/gps.2016.340203" class="extiw external" title="doi:10.3167/gps.2016.340203">doi:10.3167/gps.2016.340203</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Gress, Hans-Gerd Jaschke, Klaus Schönekäs: <i>Neue Rechte und Rechtsextremismus in Europa: Bundesrepublik, Frankreich, Grossbritannien</i>. Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, ISBN 978-3-531-11890-1, S. 241 ff.</span>
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<li id="cite_note-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-78">↑</a></span> <span class="reference-text">Armin Pfahl-Traughber: <i>Rechtsextremismus in der Bundesrepublik.</i> 3. Auflage, C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47244-3, S. 40 ff. und 46.</span>
</li>
<li id="cite_note-79"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-79">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20080101085609/http://www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html"><i>Autoren</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 1. Januar 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), abgerufen am 23. Oktober 2012.</span>
</li>
<li id="cite_note-80"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-80">↑</a></span> <span class="reference-text">Andrea Ilse Maria Reiter: <i>Der „Eckartbote“ (1952–1982).</i> Heinz, Stuttgart 1985, ISBN 3-88099-148-0.</span>
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<li id="cite_note-81"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-81">↑</a></span> <span class="reference-text">Die beiden Gründer sind <a href="G%C3%B6tz_Kubitschek" title="Götz Kubitschek">Götz Kubitschek</a> (Herausgeber der <i>Sezession</i>) und <a href="Karlheinz_Wei%C3%9Fmann" title="Karlheinz Weißmann">Karlheinz Weißmann</a>, der sich im Frühjahr 2014 vom IfS trennte und dem <i>Jungen Freiheit</i>-Flügel der „Neuen Rechten“ anschloss, der Wochenzeitung, für die er seit Jahren schreibt.</span>
</li>
<li id="cite_note-82"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-82">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/DESG.htm"><i>Profil: Deutsch-Europäische Studiengesellschaft (DESG).</i></a> <a href="Antifaschistisches_Pressearchiv_und_Bildungszentrum_Berlin" title="Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin">Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin</a>, 2005, abgerufen am 28. November 2025.</span>
</li>
<li id="cite_note-83"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-83">↑</a></span> <span class="reference-text">Armin Pfahl-Traughber: <i>Rechtsextremismus in der Bundesrepublik.</i> 3. Auflage, C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47244-3, S. 42.</span>
</li>
<li id="cite_note-84"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-84">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/SONS/4/imfname_1666602.pdf"><i>Rechtsextremismus in Österreich 2023. Unter Berücksichtigung der Jahre 2020 bis 2022.</i></a> (PDF; 1.82&nbsp;MB) Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, 2025, <span style="white-space:nowrap;">S. 134–135</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 14.&nbsp;Juni 2025</span> (im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres und des Bundesministeriums für Justiz).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANeue+Rechte&amp;rft.title=Rechtsextremismus+in+%C3%96sterreich+2023.+Unter+Ber%C3%BCcksichtigung+der+Jahre+2020+bis+2022&amp;rft.description=Rechtsextremismus+in+%C3%96sterreich+2023.+Unter+Ber%C3%BCcksichtigung+der+Jahre+2020+bis+2022&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.parlament.gv.at%2Fdokument%2FXXVIII%2FSONS%2F4%2Fimfname_1666602.pdf&amp;rft.publisher=Dokumentationsarchiv+des+%C3%B6sterreichischen+Widerstandes&amp;rft.date=2025">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-85"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-85">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Konrad Litschko: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://taz.de/Antaios-Verlag-von-Goetz-Kubitschek/!6017560"><i>Antaios-Verlag von Götz Kubitschek: Neurechter Verlag nun rechtsextrem.</i></a> In: <i><a href="Taz" class="mw-redirect" title="Taz">taz</a>.</i> 18.&nbsp;Juni 2024,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19.&nbsp;Juni 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANeue+Rechte&amp;rft.title=Antaios-Verlag+von+G%C3%B6tz+Kubitschek%3A+Neurechter+Verlag+nun+rechtsextrem&amp;rft.description=Antaios-Verlag+von+G%C3%B6tz+Kubitschek%3A+Neurechter+Verlag+nun+rechtsextrem&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Ftaz.de%2FAntaios-Verlag-von-Goetz-Kubitschek%2F%216017560&amp;rft.creator=Konrad+Litschko&amp;rft.date=2024-06-18">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-86"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-86">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Grumke, Bernd Wagner: <i>Handbuch Rechtsradikalismus. Personen, Organisationen, Netzwerke: vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft.</i> Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3399-5, S. 455.</span>
</li>
<li id="cite_note-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-87">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Gress, Hans-Gerd Jaschke, Klaus Schönekäs: <i>Neue Rechte und Rechtsextremismus in Europa: Bundesrepublik, Frankreich, Grossbritannien</i>. Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, ISBN 978-3-531-11890-1, S. 51; Ralf Havertz: <i>Der Anstoß. Botho Strauß’ Essay „Anschwellender Bocksgesang“ und die Neue Rechte. Eine kritische Diskursanalyse.</i> Band II, Traktor, Berlin 2008, ISBN 978-3-9811991-4-7, S. 373.</span>
</li>
<li id="cite_note-Fuchs-88"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Fuchs_88-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Fuchs_88-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Christian_Fuchs_(Journalist)" title="Christian Fuchs (Journalist)">Christian Fuchs</a>, Paul Middelhoff: <i>Das Netzwerk der Neuen Rechten.</i> Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2019, ISBN 978-3-499-63451-2, S. 114.</span>
</li>
<li id="cite_note-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-89">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/rechte-messe--zwischentag--in-berlin-die-neuen-rechten-vernetzen-sich,10809148,24545004.html"><i>Die Neuen Rechten vernetzen sich</i></a> in <a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a> vom 6. Oktober 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text">Sebastian Krass: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/bayern/universitaetsstadt-extremisten-bei-rechter-messe-in-erlangen-1.2514621"><i>Extremisten bei rechter Messe in Erlangen.</i></a> In: <i>Süddeutsche Zeitung</i>. 11. Juni 2015, abgerufen am 28. November 2025.</span>
</li>
<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Speit: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://taz.de/Zwischentag-bei-Burschenschaft/!5209340/"><i>„Zwischentag“ bei Burschenschaft.</i></a> In: <i>taz</i>. 6. Juli 2015, abgerufen am 28. November 2025.</span>
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